Treuhänderische Geschäftsführung und Überführung eines Wohnungsbestands in eine Genossenschaft

2019–2023 · Nordrhein-Westfalen · abgeschlossen

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Ein Wohnungsbestand sollte dauer­haft gesichert in eine neue Träger­schaft übergehen. THI übernahm die treuhänderische Geschäftsführung der Eig­en­tümer­gesellschaft, führte ein Bieterverfahren unter Wohnungs­unter­nehmen durch und koordinierte den Verkauf an eine regionale Ge­nos­sen­schaft – mit einer Sozial­charta als Geschäftsgrundlage des Kaufvertrags.
Eine Immobiliengesellschaft einer institutionellen Vermögens­ver­wal­tung hielt einen Bestand von rund 20 Wohnungen in vier Mehr­familienhäusern. Der Be­stand sollte in eine neue Träger­schaft überführt werden; zentrales An­liegen war die dauerhafte Si­che­rung der über Jahrzehnte ge­wachsenen Mieter­gemein­schaft. 
THI stellte ab 2019 beide Ge­schäfts­führer der Gesellschaft treu­händerisch, digitalisierte zunächst die Bestandsverwaltung und führte ein transaktions­vorbereitendes Treu­hand­ver­fahren unter mehreren Woh­nungs­unternehmen durch. Den Zuschlag erhielt eine regionale Wohnungsgenossenschaft mit der wirt­schaft­lich tragfähigsten Lösung. Den notariellen Grund­stücks­kauf­vertrag verhandelte und vollzog THI mit einer Sozial­charta als aus­drück­licher Ge­schäfts­grundlage – einschließlich der Eingliederung des Bestands in die Genossenschaft und ver­traglicher Schutzregeln zu­guns­ten der Mieter.
Die Mietverhältnisse sind dauer­haft in genossenschaftlicher Träger­schaft gesichert; die Mieter sind als Mitglieder an ihrem ei­ge­nen Vermieter beteiligt. Nach Vollzug wickelte THI die ver­blie­bene Gesellschaft ab, bereitete Jahresabschlüsse und Ar­chi­vie­rung auf und übergab die Ge­schäfts­führung 2023. Die Treu­geberin mandatierte THI an­schlie­ßend erneut für ein weiteres Objekt.

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