Vertragsmonitoring und Escrow bei einem kritischen Softwareprojekt
2023 · international · abgeschlossen
Teaser
Das Softwareprojekt einer digitalen Investmentplattform drohte an den Schnittstellen zu scheitern. THI hinterlegte die Restvergütung auf einem Treuhandkonto und entwickelte gemeinsam mit den Vertragsparteien Kriterien für die Auszahlung nach dokumentierten Übergabeschritten der Software-Assets – bis zum bestätigten Abschluss.
Ausgangslage
Eine digitale Investmentplattform hatte einen externen Entwickler mit einer Software für die Vermarktung ihrer Investmentprodukte beauftragt. Die Durchführung geriet an den technischen Schnittstellen in die Krise; die Übergabe der Arbeitsergebnisse und der Ausgleich der offenen Vergütung mussten vom Konflikt entkoppelt und gegeneinander gesichert werden.
Rolle von THI
Auf Grundlage eines Treuhandvertrages und einer Hinterlegungsvereinbarung verwahrte THI die offene Vergütung auf einem Treuhandkonto und zahlte sie in Teilbeträgen aus – jeweils nach förmlicher Feststellung der vertraglich definierten Auszahlungsvoraussetzungen. Die Übergabe der Software-Assets (Code-Repositories, Laufzeitumgebungen, Design- und Projektdaten) begleitete THI persönlich in gemeinsamen Übergabeterminen der Parteien, prüfte die Vollständigkeit anhand der vereinbarten Übergabeliste und dokumentierte jeden Schritt in unterzeichneten Bestätigungsvermerken. Die Übergabe- und Abnahmetermine mit dem international verteilten Entwicklerteam führte THI in englischer Sprache per Videokonferenz durch.
Ergebnis
Die Assets wurden vollständig übertragen, die offene Vergütung wurde Schritt für Schritt ausgeglichen. Das Projekt wurde deeskaliert und von der Auftraggeberin fortgeführt.
Direkter Kontakt
Dr. Joël B. Münch
Jeannette Döhler
Rückmeldung innerhalb eines Geschäftstages.