Insolvenzsicherung eines internationalen Mitarbeiter­beteiligungsprogramms (ESPP)

seit 2021 · international · laufend

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Für die deutsche Tochtergesellschaft eines US-börsennotierten Konzerns sichert THI die Beiträge der Mit­ar­beitenden zum konzernweiten Ak­tien­kaufprogramm insolvenzfest – von der KYC-Prüfung jedes einzelnen Teilnehmers über die halbjährliche Abwicklung der Aktienkäufe bis zur doppelt gesicherten Rückzahlung im Sicherungsfall.
Ein US-börsennotierter Konzern wollte sein Employee Stock Purchase Plan auf die Mit­ar­bei­ten­den seiner deutschen Tochter­gesellschaft ausweiten. Die An­for­derungen des deutsch­en Rechts erforderten eine Treuhandlösung zur in­sol­venz­festen Sicherung der monat­lichen Beiträge – rund 200 Be­rech­tigte, Programm­volumen in Deutschland rund 5 Mio. EUR.

THI entwickelte die Insolvenz­si­che­rung nach deutschem Recht und führt sie laufend durch: getrennte Treuhandkonten für Beiträge und Sicherheits­leis­tung, geld­wäsche­recht­liche Prüfung jedes Teil­neh­mers mit laufend aktualisierten Freigabelisten, monatliche Ver­buchung und Berichterstattung, halb­jährliche Abwicklung der Aktienkäufe einschließlich Wäh­rungs­umrechnung und Über­wach­ung der Plan-Höchst­gren­zen sowie geregelte Prozesse für Austritte und Erbfälle. Den Si­che­rungs­fall stellt THI eigenständig fest – auch anhand der US-Ka­pi­tal­marktpublizität des Konzerns. Die Mit­ar­bei­ten­den sind doppelt gesichert: neben dem Anspruch gegen THI durch einen unmittel­baren Anspruch gegen die konto­führende Bank aus einem Vertrag zugunsten Dritter nebst Ver­pfän­dung der Kontoforderungen. Verfahrenssprache ist Englisch; die Teilnehmerdokumente liegen auf Deutsch vor.

Das Programm läuft seit 2021. Im Sicherungsfall erhalten die Mit­ar­beitenden ihre angesparten Bei­träge unmittelbar zurück.

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