Liquidation eines unternehmenstragenden Vereins in einer Führungskrise

seit 2025 · Berlin-Brandenburg · Abschluss voraussichtlich 2027

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Ein unternehmenstragender Verein war führungs- und entscheidungs­un­fähig geworden. THI übernahm die Vorstandsfunktion mit Organstellung, übertrug einzelne Teilbetriebe des Sozialunternehmens auf andere ge­mein­nützige Träger und führt die Liquidation zu Ende.
Ein unternehmenstragender eingetragener Verein geriet infolge einer Führungs- und Strukturkrise in eine Sonder­situation. O­pe­ra­tive und organ­schaft­liche Verantwortung waren nicht mehr hin­reichend ab­ge­grenzt, woraus erhebliche Ent­schei­dungs­defizite entstanden.
THI wurde mit der in­te­rims­mä­ßig­en Vorstands­funk­tion mit Organ­stel­lung sowie mit Vor­be­rei­tung und Durchführung der Liquidation be­auftragt.
Fünf Teilgeschäftsbetriebe mit zusammen 44 Mitarbeitenden und rund 2,8 Mio. EUR Umsatz wurden mit ihren Klienten, Be­triebs­räumen und den sozial­recht­lichen Finanzierungs­grund­lagen (Zuwendungsbescheide, Vergütungsvereinbarungen) auf andere gemeinnützige Träger übertragen – Angebote und Arbeitsplätze blieben erhalten. Der verbleibende Geschäfts­be­trieb wird sozial­verträglich ab­ge­wickelt; Abschluss voraussichtlich 2027.

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