Insolvenzsicherung von Haftpflicht-Rückstellungen einer regionalen Klinikgruppe
seit 2024 · Nordrhein-Westfalen · laufend · Treuhandvermögen 25,9 Mio. EUR
Teaser
Eine regionale Klinikgruppe reguliert Haftpflichtansprüche aus dem Klinikbetrieb aus eigenen Rückstellungen. THI sichert die aktuariell berechneten Mittel treuhänderisch – im Sicherungsfall haben die Geschädigten einen unmittelbaren, insolvenzfesten Zahlungsanspruch gegen THI.
Ausgangslage
Eine Gruppe von Akutkrankenhäusern, Fachkliniken und Pflegeeinrichtungen bildet für Haftpflichtansprüche aus Personen- und Sachschäden Rückstellungen, deren Höhe jährlich durch einen anerkannten Aktuar (DAV) berechnet wird. Diese Mittel sollten zugunsten der Geschädigten insolvenzfest gesichert werden.
Rolle von THI
THI hält Vermögenswerte in Höhe der aktuariell berechneten Rückstellungen auf einem Treuhandkonto mit Wertpapierdepot als echter Vertrag zugunsten Dritter, aus dem die Geschädigten im Sicherungsfall einen unmittelbaren Anspruch gegen THI erwerben. THI zahlt größere Schadenssummen nach Prüfung und Freigabe direkt an die Berechtigten aus, überwacht die vereinbarten Deckungsgrenzen, passt das Treuhandvermögen jährlich an die aktuarielle Berechnung an und berichtet monatlich über die versiegelte Cloud.
Ergebnis / Stand
Die Sicherungstreuhand ist eingerichtet und befindet sich in laufender Durchführung. Das Treuhandvermögen beläuft sich auf rund 25,9 Mio. EUR.
Direkter Kontakt
Dr. Joël B. Münch
Jeannette Döhler
Rückmeldung innerhalb eines Geschäftstages.